Schönste Schlösser Deutschlands: Burg Rheinstein

Die Burg Rheinstein liegt auf einem felsigen Bergrücken, der sich im Loreleytal über dem Rhein auf 200 m Höhe erhebt. Das Schloss wurde ursprünglich um das Jahr 900 n. Chr. Mit der Absicht erbaut, ein Zollposten des Deutschen Reiches zu sein, und als Feitsburg oder Vogtsburg bezeichnet. Von 1282 bis 1286 nutzte der heilige römische Kaiser Rudolph von Habsburg das Schloss als sein Zuhause. Innerhalb der Burg urteilte der Kaiser über die widerspenstigen Räuberritter von Burg Ehrenfels, Burg Sooneck und Burg Reichenstein. Rudolph von Habsburg errichtete auch die Noble Knighthood und benannte die Burg in Konigstein um.

Vom 14. bis 17. Jahrhundert verpachteten die Mainzer Erzbischöfe das Schloss. Das Gebäude verfiel jedoch nach dem Jahr 1572. Das Schloss wurde für den Mainzer Kammerherrn Anton von Wiltberg unrentabel, um den Unterhalt aufrechtzuerhalten. Im Jahr 1823 kaufte der Königliche Prinz von Preußen Friedrich Wilhelm Ludwig, Neffe von König Friedrich Wilhelm II., Die Burgruine zusammen mit dem Grundstein.

Nach dem Kauf durch Friedrich Wilhelm Ludwig wurde das Schloss unter der Aufsicht des berühmten Schlossarchitekten Claudius von Lassaulx umgebaut. Nach dem Wiederaufbau wurde die Burg als Burg Rheinstein bekannt, da das Gebäude oberhalb des Rheins imposant felsig gelegen war. Das Schloss befindet sich seit 1975 in Privatbesitz der Familie Hecher. Die Familie restaurierte und reparierte die Burg Rheinstein in einem Zeitraum von neunzehn Jahren, um der Burg den Glanz vergangener Tage zurückzugeben.

Das Schloss verfügt über ein funktionierendes Fallgitter und eine Zugbrücke, die ein hervorragendes Beispiel für die mittelalterliche Verteidigung und den Bau darstellen. Wenn Sie die Burg Rheinstein betreten, können Sie am Souvenirladen der Burg vorbei und zu einer Öffnung auf der linken Seite hinunter gehen, um den Innenhof und die atemberaubende Aussicht auf den Rhein zu erkunden. Der Hof des Schlosses heißt Burgunder-Garten. Der Name ist inspiriert von der Burgunder-Weinrebe, die im Innenhof wächst. Diese Rebe ist ungefähr fünfhundert Jahre alt und produziert immer noch Trauben.

Besucher können die Stufen vom Garten zur Schlosskapelle hinuntersteigen. In der Mitte des gotischen Altars der Kapelle befindet sich eine Holzschnitzerei, die Jesus beim Letzten Abendmahl darstellt. Zwischen Kapelle und Felsen führen weitere Stufen hinunter zur Königsgruft der Familie des Fürsten Friedrich Wilhelm Ludwig. Eine weitere Treppe führt zum Burgundergarten und zum Hauptteil der Burg Rheinstein.

Der eindrucksvollste und größte Raum des Schlosses befindet sich beim Betreten der Burg Rheinstein links oben auf einer Treppe. Der Raum wird als "Rittersaal" oder "Rittersaal" bezeichnet und verfügt über atemberaubende Buntglasfenster und dreidimensionale Gemälde. Das Schloss beherbergt auch ein Café sowie einen Souvenirladen, der handgefertigte Miniaturschatzkisten aus Holz sowie viele andere traditionelle Souvenirs wie Reiseführer und Postkarten zum Kauf anbietet.

Burg Rheinstein, 55413 Trechtingshausen, Deutschland, Telefon: 49-67-21-63-48

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