Norwegen Zu Erledigen: Vigeland Museum

Das norwegische Vigeland Museum in Oslo wurde in 1947 gegründet. Die Geschichte reicht bis in 1919 zurück. Das Museum befindet sich im Haus und Atelier des Bildhauers Gustav Vigeland (1869-1943) und widmet sich seinen Zeichnungen, Holzschnitten, Skulpturen sowie persönlichen Briefen und Dokumenten.

Die Sammlung im Museum hebt Vigelands frühe Denkmäler und Porträts hervor, einschließlich der Gipsmodelle für seine Skulpturen im Vigeland Park. Das Museum dokumentiert Viegelands künstlerischen Prozess, seine Arbeitsweise und die Geschichte seiner Karriere. Vigelands Arbeit ist in erster Linie figürlich und untersucht die Beziehung zwischen Männern und Frauen, den Tod und die Beziehung des Mannes zur Natur. Eine seiner ersten öffentlichen Arbeiten war die Restaurierung der Kathedrale von Nidaros. Seine Arbeit an dieser mittelalterlichen Kirche würde seine späteren Skulpturen beeinflussen. Weitere öffentliche Arbeiten feierten norwegische Kulturschaffende wie den Dramatiker Henrik Ibsen und den Mathematiker Niels Henrik Abel. Vigeland leistete vor allem in seiner Heimat einen großen Beitrag zum Ansehen der norwegischen Skulptur, und sein Skulpturenpark ist der größte der Welt, der von einem einzigen Künstler entworfen wurde.

Das Gebäude selbst gilt als eines der besten Beispiele für neoklassizistische Architektur in Norwegen. Es wurde von den Architekten Carl Buch und Lorentz Harboe Ree in den frühen 1920 entworfen. Im Obergeschoss befindet sich die restaurierte Wohnung, in der Vigeland von 1924 bis zu seinem Tod in 1943 gelebt hat. Der Künstler selbst entwarf viele Merkmale des Apartments, darunter Lampen, Kerzenhalter und Textilien. Eine 5,000-Volumenbibliothek des Künstlers ist vollständig erhalten.

Geschichte: Gustav Vigeland ist einer der bekanntesten und produktivsten Bildhauer Norwegens. Der Künstler ist bekannt für seine Gestaltung des Frogner Parks. Vigeland studierte ursprünglich in den frühen 1800-Jahren Holzschnitzerei und entschloss sich später, Bildhauer zu werden. Er wurde bei dem norwegischen Bildhauer Brynjulf ​​Bergslien ausgebildet und reiste und studierte in der Werkstatt von August Rodin in Paris und in Italien, wo er Werke der italienischen Renaissance studierte.

Die Wurzeln des Museums begannen in 1919, als Gustav Vigeland der norwegischen Regierung nach seinem Tod die Sammlung seines Lebenswerks anbot. Im Gegenzug bat er die Regierung, ihm ein Atelier zur Verfügung zu stellen, in dem er leben und arbeiten könne und das nach seinem Tod als Museum genutzt würde. Es wurde ein Vertrag zwischen Vigeland und Oslo geschlossen und der Bau des Museums in 1921 begonnen. In 1923 zog Vigeland ein und teilte den Arbeitsbereich mit anderen Künstlern, während das Gebäude noch fertiggestellt wurde.

Vigeland starb im Zweiten Weltkrieg in 1943, seine Asche befindet sich im Museum im Glockenturm. Das Museum wurde der Öffentlichkeit 4 Jahre nach seinem Tod in 1947 zugänglich gemacht. Überschüssige Mittel von Norwegens staatlicher Kinogesellschaft wurden zur Finanzierung der Museumseröffnung verwendet. Heute wird das Museum von Norwegens Kulturagentur betrieben.

Laufende Programme und Ausbildung: Gruppenführungen sind im Eintrittspreis des Museums enthalten. Die Führungen informieren die Gäste über die Geschichte von Gustav Vigelands Leben und Werk. Die Besucher dürfen die Werke mit Bleistift zeichnen, und das Museum stellt Stühle und Zeichenbretter zur Verfügung, an denen sie arbeiten können. Zu den Veranstaltungen im Museum gehören Buchvorträge und -vorträge, Konzerte und Performance-Kunst. Eine Sommerkonzertreihe bietet in den Sommermonaten einmal wöchentlich Live-Musik. Für Kinder zwischen 11 und 13 werden bildhauerische Workshops angeboten, und Lehrmittel, die sich auf den Prozess des Gips- und Bronzegusses konzentrieren, stehen zur Verfügung.

Vergangene und zukünftige Exponate: Zusätzlich zu den ständigen Exponaten von Vigeland werden im Museum wechselnde Wechselausstellungen gezeigt. Zu den früheren Ausstellungen gehörte die Norwegische Skulpturenbiennale. Die Gruppenausstellung zeigt Werke norwegischer Künstler. Die zehnte Biennale findet in 2019 statt. "In the Melting Pot" ist eine Show, die mehr als einmal im Museum aufgetreten ist. Die Ausstellung befasst sich intensiv mit Vigelands frühester Arbeit von 1889-1890 und untersucht den Einfluss des Neoklassizismus und seiner frühen Lehrjahre in Kristiania.

In der Nähe: Vigelands bekanntestes Werk, die Vigeland-Installation, befindet sich in der Nähe im Frogner Park in Oslo, direkt nördlich des Museums. Vigeland hätte von seiner Wohnung im Museum aus einen direkten Blick auf den Park und seine Arbeit gehabt. Die Installation zeigt über 200 die Skulpturen des Künstlers in Granit und Bronze. Über 100 sind die Figuren in den Monolithen verflochten, dem zentralen Merkmal des Parks, und klettern übereinander, um nach oben zu gelangen.

Nobels Gate 32, 0268 Oslo, Norwegen, Telefon: + 47-23-49-37-00

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